
Um 1480 wurde im Auftrag des Landgrafen Heinrich III. mit dem Bau der Wasserburg unter Leitung des bedeutenden Festungsbaumeisters Hans Jakob von Ettlingen begonnen. Die von Wassergräben umgebene Burg mit vier mächtigen Eckrundtürmen (Rohbau 1486 vollendet) nutzten die Landgrafen in der folgenden Zeit als Jagdschloss.
Westlich von der 1762 zerstörten und seitdem ruinösen Kernburg erstreckt sich der vorgelagerte Schlosshof mit einem Brunnen (frühes 17. Jh.) und zwei um 1550 bis 1560 erbauten Flügeln des ehemaligen Schlosses. Im Südflügel (Anfang des 17. Jh. verlängert) ist heute das Museum untergebracht.
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