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10.06.2007 |

Pressearbeit

Friedewald 2006.07.10

Heimatverein Friedewald - Jugendgruppe -

Am Montag, dem 10.07.2006 trafen sich die Mitglieder der Jugendgruppe des Heimatvereines Friedewald bei ihrem Jugendwart. Grund hierfür war die Ausgabe der lang ersehnten Sweatshirts mit der die Jugendgruppe ausgestattet wurde. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Spende von Teddy & Co. Teddy & Co veranstaltet zweimal im Jahr einen Second – Hand Basar in der Festhalle in Friedewald und lässt den Reinerlös ortsansässigen Vereinen für Kinder - oder Jugendarbeit zukommen. Die Jugendgruppe des Heimatvereines war im vergangenen Jahr an der Reihe und man entschloss sich dazu, ein einheitliches Outfit zu besorgen. Mit diesem einheitlichen Aussehen möchte die Jugendgruppe auch ein wenig Werbung für die eigene Sache machen und bei zukünftigen Veranstaltungen als Gruppe auftreten.
Die nächste Veranstaltung der Jugendgruppe wird eine Fahrt zur Burg Herzberg sein. Dort wird man an einem mittelalterlichen Markt teilnehmen.
Im Bild ein Teil der Jugendgruppe des Heimatvereins mit ihrem Jugendwart Manfred Horber und den neuen Sweatshirts, sowie Michaela Weiche von Teddy & Co.


Friedewald 2007.01.13      

Einsammeln der Weihnachtsbäume

Auch dieses Mal sammelt der Heimatverein Friedewald die alten Weihnachtsbäume ein. Bitte stellen Sie Ihren abgeschmückten Weihnachtsbaum am Samstag, den 13.Januar 2007, ab 10:00 Uhr vor Ihrem Haus ab. Mitglieder des Vereins werden ihn abholen. Auf diesem Wege bitten wir Sie um eine kleine Spende, die von unseren helfenden Mitgliedern eingesammelt wird. Dieser Betrag kommt unserem Heimatmuseum zugute.
Am Sonntag den 14. Januar 2007 ab 17:OO Uhr laden wir alle zu einem Hutzelfeuer bei Glühwein und Bratwürstchen beim Jugendhaus ein.


 


 

 

Friedewald 2007.05.20

Internationaler Museumstag 2007

Wahnsinn, was für eine Arbeit.
Zum Internationalen Museumstag veranstaltete der Heimatverein eine Strick-, Spinn- und Häkelvorführung auf dem Schlossplatz und es war wieder einfach nur schön. Schön, neue und bekannte Strickerinnen zu sehen. Frau Müller-Wolf mit ihrer Tochter aus Motzfeld zeigten den Besuchern, wie man Schafwolle verspinnt und welch schöne Socken und Teppiche man aus Schafwolle stricken oder knüpfen kann.
Wie Wolle sich anfühlt und wie unterschiedlich sie ist, dafür hat ihr Mann Gerd Müller-Wolf gleich ein Paar Tiere aus eigener Zucht mitgebracht. Den Kindern hat’s gefallen, die Aufzuchtslämmer zu streicheln und zu füttern.
Die Frauen des Heimatvereins waren mit Ihren Häkel- und Strickarbeiten tüchtig bei der Sache. Überraschend für sie war, dass es doch Leute gibt, die noch heute ihre Wolle selber spinnen und dass man sich zum Stricken trifft so wie früher in der Spinnstube zur Zeit unserer Großeltern.
Da konnte man von Frau Zimmermann hören: „Endlich sind die Socken fertig und ich darf wieder Mustersocken stricken. Gestrickt habe ich sie mit Nadelstärke 2,25 und wiegen tun sie genau 79 gr. Ich hatte nämlich schon befürchtet, dass die Wolle nicht reicht. Jetzt ist sogar noch ein bisschen übrig geblieben.“

Im Museum klapperte der Webstuhl. Herr Krause (Museumsleiter) hatte alles für diesen Tag vorbereitet.
Er zeigte den Besuchern neben der Verarbeitung des Flachs auch das Weben. Das Schiffchen mit dem Schussfaden sauste zwischen den Kettfäden hin und her. Mehrere Meter Leinen wurden früher auf diese Art auf den Webstühlen unserer Großeltern produziert. Meist für den Eigenbedarf aber auch zum Verkauf bei den Tuchhändlern in Bad Hersfeld.

Bei herrlichem Wetter kamen viele Besucher zum Museumsfest, darunter auch die goldenen Konfirmanden, die an diesem Tag ihren Ehrentag feierten. Es wurden Handgriffe und alte Muster miteinander diskutiert. Erfahrungen ausgetauscht und von früher erzählt. Dazu konnte man Erfrischungen wie Kaffee und Kuchen kaufen.
Es gab an diesem Tag wirklich irre viel zu sehen, nicht nur Gesponnenes.

 

 

 



 

Friedewald 2007.05.26

Frühlingswanderung zum Denkmal Walterskirche

Seit vielen Jahren lockt Pfingstsamstag die vom Heimatverein durchgeführte Kräuter- oder Frühlingswanderung viele Wanderfreunde aus der näheren und weiteren Umgebung Friedewalds in die erwachende Natur.

Ausgangspunkt war diesmal der Dorfplatz Friedewald. Von dort liefen wir durch die Feldflur „Irrlicht“. Der Weg führte uns über die alte B62 „Birkenallee“ über einen gemütlichen Waldweg zum Bodendenkmal Walterskirche. Nebelschwaden, abgebrochene Äste und Sonnenschein begleiteten uns auf dem Weg. Denn der Eisregen von der Vornacht hatte auch im Wald seine Spuren hinterlassen. Das Denkmal „die Walterkirche“ auf dem Waltersberg stand neben den mächtigen hohen Eichen mitten im Gras. Die umschlossenen Kirchenmauern sind stark bewachsen und stellenweise sind nur noch die Mauerreste zu sehen.
Wer besuchte den Gottesdienst der unbekannten Kirche? Waren es die Ur-Bewohner von Neurode? Vereinsvorsitzender Rainer Licht übernahm den geschichtlichen Teil der Tour. Es gab viel Interessantes zu hören über die Bauweise der Kirche, das Dorfleben rund um die Kirche und die Sage um eine versunkene Glocke.
Beim Picknick an der Waldschutzhütte genossen die Wanderer die herrliche Stille der kleinen Waldwiese unterhalb der Kirche und das frische Quellwasser aus dem Born. Als Abschluss zur Wanderung wurde uns im Gasthof „Tauchstation“ in Unterneurode ein leckeres Mittagessen serviert. Bei einem guten Glas Wein konnten wir gemütlich auf der Terrasse nochmals von der tollen Tour schwärmen.






Friedewald 2007.06.23

Tagesfahrt an die Mosel


Koblenz wird auch die Stadt der Brücken genannt. Im Bildvordergrund ist die Mosel zu sehen, im Bildhintergrund der Rhein.Dieser Blick von den Höhen der Festung Ehrenbreitstein zeigt das Deutsche Eck am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Zentral thront auf einem Reiterstandbild am Deutschen Eck Kaiser Wilhelm I.


Mitglieder des Vereins bewundern die mächtigste und größte Kanone der Festung. Sie wurde 1524 von Meister Simon aus Frankfurt am Main gegossen. Eine neun Tonnen schwere und 4,5 Meter lange "Kanone Greif". Nach der Eroberung des Ehrenbreitsteins durch die Franzosen 1799 wurde die Kanone nach Paris in den Invalidendom gebracht. 1940, nach der Eroberung Frankreichs durch das Deutsche Reich, kam sie zurück, wurde aber 1945 wieder von der französischen Besatzungsmacht nach Paris gebracht. 1984 kam sie während der Amtszeit des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand, der auf dem Ehrenbreitstein einen entsprechenden Vertrag mit Bundeskanzler Helmut Kohl unterzeichnete, als Dauerleihgabe auf die Festung Ehrenbreitstein zurück




Nach Besichtigung der Festung  ging es mit dem Schiff auf der Mosel hinab. Kurven, Kurven, Schleifen, Schlingen zwischen den grünen Bergen, die sich hinter einander schieben. Es war einem gar nicht klar, was für einen Schlängellauf dieser Fluss hat. In welcher Himmelsrichtung man gerade fuhr, konnte man daran erkennen, auf welcher Seite des Flusses gerade die Rebhänge waren, denn sie sind ja immer nach Süden ausgerichtet. Gemütlich schipperten wir durch die von der Weinkarte bekannten Touristenorte, (Winnigen, Belltal, Dieblich Niedertell...). Damit die schöne Zeit auch bestens genutzt wurde, genossen wir das Mittagessen mit einem frischen Schoppen Moselwein. Oh wie lecker er doch ist. Hier vor Ort schmeckt er doch am Besten. Viel Wassersport bietet die Mosel z. B. Wettkampfrudern, Paddeln und Schwimmen. Am Moselufer sind herrliche Campingplätze und tolle Spazier- und Radwege angelegt, die den Urlaubern viel Erholung bieten. Eine wunderschöne Atmosphäre.



Auf dem Rückweg durch das Lahntal machten wir Halt in dem bekannten Badekurort Bad Ems. Die Natur meint es gut mit der Kurstadt. Bad Ems liegt auf einem Heilquellensattel, der das gesunde Wasser in Mengen sprudeln lässt.
Das malerische enge Lahntal bietet ein milderes Klima, in dem auch Wein gedeiht. Die Lahn zieht sich wie ein blaues Band durch den Naturpark Nassau.
In den schicken Kaffees und auf der Kurpomenade  tummeln sich viele Gäste in der Stadt.



Bei Kaffee und Kuchen konnten wir noch eine  Weile bleiben und bei einem Bummel im Zentrum die historische Architektur der mächtigen weißen Hotels und Herrschaftshäuser bestaunen. Zahlreiche Bauten erzählen von der weltweit bedeutenden Bäderarchitektur, von römischer Geschichte und deutscher Romantik.

Bei so viel Schönem konnte auch so ein kleiner Regenschauer zwischendurch uns die Laune nicht verderben.
Am Ende waren alle der Meinung "So sieht ein schöner Tag aus, den wir so schnell nicht vergessen werden"

 

Friedewald 2007.09.09

Tag des offenen Denkmals 2007 

Mehr als 100 Menschen kamen zum Nadelöhr und zur Hamundeskirche Sie nutzten den „Tag des offenen Denkmals" den Gottesdienst in einer Kirche zu besuchen, die vor vielen 100 Jahren in Vergessenheit geriet und erst durch die Ausgrabungen in 1975 wieder zum Leben erweckt wurde. Sie besuchten auch ein Denkmal, dem man in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit schenken wird.



Denn mit der Einweihung der neuen Hinweistafel am Nadelöhr wird hier von der Geschichte der Kurzen Hessen berichtet sowie Interessantes von Friedewald, seiner Geschichte und seinem Kulturangebot. Vorsitzender Rainer Licht sprach von einem „Super-Erfolg"! Von einem Erfolg auch für das Bestreben, den Tourismus für Friedewald und das Heimatmuseum weiter zu beleben.

Angefangen an der Hamundeskirche findet man nun an allen Bodendenkmälern der Kerngemeinde Informationen zur Geschichte des jeweiligen Denkmals und Informationen zu Friedewald und dem Heimat-Museum, das ehrenamtlich vom Heimatverein Friedewald geführt wird. Damit stehen jetzt bereits zwei baugleiche Tafeln im Seulingswald .

 



Zum Abschluss der Veranstaltung fiel die „Manöverkritik" bei einem Glas Bier auf der Kirchenwiese der Hamundeskirche einhellig positiv aus. Der Dank für die hervorragende Organisation ging an den Vorstand der Heimatfreunde. Ganz besonders bedankte sich der Vorsitzende bei Pfarrer Georg für den wundervollen Gottesdienst und dem Posaunenchor für die musikalische Mitgestaltung des Denkmaltages.